Aktuelles


Neues Jahr – neues Stipendium!

Das »Kartographen – Mercator Stipendienprogramm für JournalistInnen« geht in sein viertes Jahr.

Angesichts der aktuellen medialen Großwetterlage haben wir uns ein Jahresthema ausgedacht, das es möglich machen soll, dass sich einige JournalistInnen ihren Herzenswunsch erfüllen können.

Das Jahresthema lautet:

»Was wir immer schon ganz genau wissen wollten!«
JournalistInnen recherchieren Ihr Lieblingsthema aus den Bereichen Europa, Integration, Klimawandel oder Kulturelle Bildung, dem sie sich nur deshalb noch nicht gewidmet haben, weil dazu ganz einfach Zeit und Geld fehlte

Weitere Details werden wir in den kommenden Wochen auf unserer Homepage bekannt geben. So viel schon mal vorab: Einsendeschluss wird im Mai 2019 sein.

In diesem Sinne: Alles Gute und holen Sie die gut gehüteten Notizen hervor!

Ihr Christian Ankowitsch

Kartographen-Stipendien 2018 vergeben

Unser Beirat hat getagt. Und er hat im Rahmen des »Kartographen – Mercator Stipendienprogramm für JournalistInnen« sechs Teams ausgezeichnet. Diese sind:

Team Röttger:

  • Tania Röttger
  • Jacques Prezet
  • Cristina Helberg

Team Dammers:

  • Tobias Dammers
  • Bastian Kaiser

Team Gürgen:

  • Malene Gürgen
  • Nina Horaczek
  • Sabine am Orde

Team Petrus:

  • Klaus Petrus
  • Andrea Jeska

Team Semsrott:

  • Arne Semsrott
  • Luisa Izuzquiza

Team Zajcek:

  • Jasna Zajcek
  • Yahya Alaous

Die jeweiligen Themen werden wir – um die Recherchen zu garantieren – erst nach Abschluss der Projekte bekannt geben.

Herzliche Gratulation an die sechs Teams!

Wir halten Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

Wer, wenn nicht wir?

Ein Thesenpapier über Gegenwart und Zukunft des Lokaljournalismus
(Download als PDF hier)

Die traditionellen Medien kriseln, das Internet bietet ständig neue Möglichkeiten, Menschen zu erreichen. Spannende Zeiten – vor allem für Lokalredaktionen. Denn wenn es jemanden gibt, der ganz nahe dran ist, dann sind sie es: an ihren Leserinnen und Lesern, an den Themen und an vielen jener Leute, die unseren Alltag bestimmen. Beste Voraussetzungen also, mit Nachdruck herauszustellen, welche Relevanz der Lokaljournalismus besitzt und in Zukunft noch gewinnen könnte.

Zehn Thesen von 13 Lokaljournalistinnen und -journalisten, das eigene Gewerbe betreffend.

Stefan Bergmann, Chefredakteur „Emder Zeitung
Sarah Brasack, stv. Ressortleiterin der Lokalredaktion Köln, „Kölner Stadt-Anzeiger
Jakob Gokl, stv. Chefredakteur „Schaumburger Zeitung
Benjamin Piel, Chefredakteur „Mindener Tageblatt
Marc Rath, Chefredakteur „Landeszeitung für die Lüneburger Heide
Lars Reckermann, Chefredakteur „Nordwest-Zeitung
Maike Scholz, Redakteurin „Schwäbische Zeitung
Stephan Schmidt, Chefredakteur „Ostfriesische Nachrichten
Oswald Schröder, Chefredakteur „GrenzEcho“, Eupen (Belgien)
Anna Sprockhoff, Redakteurin „Landeszeitung für die Lüneburger Heide
Johann Stoll, Redaktionsleitung „Mindelheimer Zeitung
Ulli Tückmantel, Chefredakteur „Westdeutsche Zeitung
Flurina Valsecchi, stv. Chefredakteurin / Leiterin reg. Ressorts „Luzerner Zeitung

Bewerbungsfrist abgelaufen

Liebe Interessentinnen und Interessenten,

am Freitag, dem 8. Juni 2018, endete um 24:00 Uhr die Bewerbungsfrist für das diesjährige Stipendienprogramm der Kartographen.

Sollten Sie ihn verpasst haben – ärgerlich, aber kein Beinbruch. Im Frühjahr 2019 schreiben wir die nächsten 5 hochdotierten Stipendien aus.

Sollten Sie eine automatische E-Mail-Verständigung erhalten wollen, schreiben Sie uns eine kurze E-Mail. Wir setzen Sie auf unseren internen Mailer: info[at]fleissundmut[dot]org

Die nächste Möglichkeit, uns in live und Farbe zu erleben, ist das Symposion 2018. Es wird im November 2018 in Essen stattfinden. Details folgen.

Beste Grüsse

Ihr Christian Ankowitsch

Stipendien 2017 vergeben

Am Freitag, dem 30. Juni 2017, hat der Beirat von Fleiß und Mut in einer mehrstündigen Sitzung sechs Teams ausgewählt, die am diesjährigen »Kartographen – Mercator Stipendienprogramm für JournalistInnen« teilnehmen werden. Der Beirat hatte aus einer eindrucksvoll großen Zahl an hochqualitativen Einreichungen zu wählen. Kein leichtes Unterfangen, allen gerecht zu werden. Allen AntragstellerInnen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für Ihre Bemühungen.

Die StipendiatInnen des Jahres 2017 sind (in alphabetischer Reihenfolge):

* Team Bachmann: Barbara Bachmann / Maria Feck / Lena Schnabl
* Team Esswein: Ann Esswein / Lara Eckstein / Pascale Müller
* Team Faßbinder: Konstanze Faßbinder / Janek Stroisch
* Team Funk: Matthias Funk / Marcel Helbig / Cristian Hernández
* Team Mükke: Lutz Mükke / Maria Wiesner
* Team Vierecke: Linda Vierecke / Barbara Mohr / Khalid El Kaoutit

Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns auf eine Reihe spannender Recherche-Projekte, über deren Ergebnisse wir in den kommenden Monaten an dieser Stelle berichten werden.

Es würde uns freuen, wenn alle, deren Anträge dieses Jahr leider nicht berücksichtigt werden konnten, es im Frühjahr 2018 wieder versuchen. Die Erfahrungen dieses Jahres zeigen, dass eine neuerliche Bewerbung erfolgreich sein kann.

Stipendien 2017: Einreichphase abgeschlossen

Am 26. Mai 2017 endete um 24:00 Uhr die Frist für die Einreichung zu unseren Stipendien 2017.

Es haben uns eine Reihe spannender Projekte erreicht. Allen TeilnehmerInnen und Interessierten schon heute dafür herzlichen Dank! Nun ist der Beirat am Zug: Er wird aller Voraussicht nach Ende Juni in Berlin Tagen, um unsere Stipendien zu vergeben. Hier können Sie nachlesen, wer diesem Beirat angehört.

Unmittelbar danach werden wir die Entscheidung bekannt geben.

Bis bald, Ihr Christian Ankowitsch

Ausschreibung für 2017 ist online

Sollten Sie durch Zufall hier gelandet sein und nach der aktuellen Ausschreibung unserer Stipdendien für 2017 suchen – diese ist bereits seit längerem online und hier zu finden.
Alles Gute
Ihr Christian Ankowitsch

»Kartographen«-Beirat 2016

Das war unser Beirat 2016. Er stellte sich, dass im Rahmen von »Kartographen – Mercator Stipendien-Programm für JournalistInnen« nur die besten und relevantesten Projekte gefördert werden. Ihm gehörten folgende Persönlichkeiten an:

Özlem Gezer

Absolventin der
»Henri-Nannen-Schule«,
Redakteurin
»Der Spiegel«,
Ressort Gesellschaft

Manuel J. Hartung

Ressortleiter »Zeit«-Chancen;
Herausgeber
»Zeit«-Campus;
Sprecher des Beirats

Prof. Otfried Jarren

Professor für Publizistik-
und Kommunikations-
wissenschaft an der
Universität Zürich

Sandra Kegel

Redakteurin im
Feuilleton der »Frankfurter
Allgemeinen Zeitung»,
Ressort Literatur und
Literarisches Leben

Moritz Müller-Wirth

stellvertretender
Chefredakteur
»Die Zeit«

Anke Plättner

Korrespondentin,
Moderatorin
und Vorstands-
Sprecherin des »IJP e.V.«

Jens Rehländer

langjähriges Mitglied
der »GEO«-Redaktion;
Leiter der Kommunikation der
VolkswagenStiftung

Julia Stein

stv. Leiterin im
Ressort Investigation des
NDR, Hamburg;
erste Vorsitzende von
»netzwerk recherche«

Armin Wolf

stv. Chefredakteur des
ORF-Fernsehens,
Hauptmoderator des
täglichen Nachrichten-
magazins »ZiB 2«

Ausschreibung 2017

Neues Jahr – neues Stipendium.

Wir sitzen eben an der Formulierung der Ausschreibung unserer Recherche-Stipendien für das Jahr 2017. Wir werden sie – aller Voraussicht nach – bis spätestens Mitte Februar 2017 hier, auf unserem Blog, veröffentlichen.

Grundsätzliches wird sich nicht ändern – Erfahrungen aus der 1. Runde selbstverständlich einfließen.

Es würde uns freuen, wenn Sie sich – ist es erst einmal so weit – um eines unserer Stipendien bewerben würden.

Ihr Christian Ankowitsch

Einladung zum Symposion 2016 / 17. bis 18.11. in Berlin

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Am 17. und 18.11. 2016 findet in Berlin unser erstes Symposion statt. Dazu dürfen wir alle Interessierten herzlich einladen!

»Heiße Zeiten – Recherchen mit kühlem Kopf«
Über die Kunst, die Gegenwart zu recherchieren und den Journalismus der Zukunft zu finanzieren
Ein zweitägiges Symposion des Vereins »Fleiß und Mut«

Datum: 17. und 18. November 2016
Ort: Berlin, »Denkerei«, Oranienplatz
Eintritt: frei, Anmeldung jedoch erforderlich
Anmeldung: ab sofort möglich mittels einer formlosen E-Mail an symposion2016@fleissundmut.org oder direkt online auf unserer Programm-Site

Anmeldeschluß: 14. November 2016
Gefördert von: Stiftung Mercator und ZEIT-Stiftung
Vollständige Programm: hier abrufen

Zum Programm des Symposions
Das zweitägige Symposion will eine Mischung aus nutzorientierten Workshop-Gesprächen und Keynotes bieten, die sich grundsätzlichen Fragen zeitgenössischen Journalismus’ widmen.

Keynotes

  • »Die Wahrheit? Egal! Wie JournalistInnen in unserer Nichtwissenwollengesellschaft noch sinnvoll recherchieren und publizieren können«
  • »Über den Umgang mit den eigenen Gefühlen und moralischen Werten. Und wann es eine berufliche Pflicht zur Kälte gibt«
  • »Warum die Lage zwar verzweifelt, aber keinesfalls hoffnungslos ist. Über realistische Möglichkeiten, Recherchen zu finanzieren und von welchen liebgewonnenen Gewohnheiten es dabei Abschied zu nehmen gilt«

Workshop-Gespräche (Auswahl)

  • Investigativjournalismus: »Wie man an geheime Akten kommt, was man damit keinesfalls machen sollte – und was schon«
  • Datenjournalismus: »Tortendiagramme, Säulenheilige, Zufälle. Die hohe Kunst, einem Haufen Zahlen soetwas wie die Wahrheit zu entlocken und in welche Fallen man nicht gehen sollte«
  • Recherche-Tools: »Deals, Darknet, Freundschaftsdienste – schwarzer Journalismus. Über krumme Wege, die ans Ziel der Recherche führen sollen und die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt«
  • »Was Sie immer schon über die geheimen Geldquellen für RechercheurInnen wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten. Über ein journalistisches Leben zwischen Corporate Publishing, Paninibildern und Hochglanzmagazinen, die das Recherchieren erst möglich machen«

TeilnehmerInnen (Auswahl)

  • Florian Klenk (Investigativ-Journalist [u.a. Panama-Papers], Chefredakteur »Der Falter« / Wien)
  • Eva Wolfangel (Wissenschafts- und Reportage-Journalistin, Stipendiatin für Datenjournalismus der »VolkswagenStiftung«)
  • Oliver Schroem (Investigativ-Journalist, »Panorama« ARD)
  • Georg Streiter (stellvertretender Sprecher der Bundesregierung)
  • Silke Burmester (Medien-JournalistIn, Startup-Unternehmerin)
  • Christoph Niemann (Künstler, Illustrator, regelmässiger Mitarbeiter des »New Yorker« und »ZEIT Magazins«)
  • Pia Frey (Journalistin, Entrepreurin »opinary.com«)
  • Frank Lobigs (Medienökonom, Professor am Institut für Journalistik der TU Dortmund, Schwerpunkt »Wirtschaftliche Grundlagen des Journalismus«)
  • Armin Wolf (stellvertretender Chefredakteur der »ORF«-TV-Information, Moderator der »ZIB 2« / Wien)
  • Bazon Brock (em. Prof. für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Uni Wuppertal, Künstler, Kunsttheoretiker, Betreiber der »Denkerei«)
  • Mitglieder der Teams, die ein »Kartographen«-Stipendium erhalten haben

Zum Hintergrund dieses Symposions
Turbulente Zeiten für Journalistinnen und Journalisten. Dazu trägt die aktuelle politische Situation ebenso bei wie die anhaltende gesellschaftliche Kritik an den Medien und die bange Frage, wie seriöser und qualitativ hochwertiger Journalismus in Zukunft zu finanzieren sei. Diese Gemenge-Lage hinterlässt deutliche Spuren: Viele JournalistInnen sind verunsichert oder fühlen sich in ihrer täglichen Arbeit eingeschränkt; immer öfter sind die Ressourcen für aufwendigere Arbeiten nicht mehr vorhanden.

So unterschiedlich die Antworten auf die aktuelle Lage auch sein mögen – einer Sache sind wir uns sicher: »Die Recherche ist die erste Pflicht des Journalismus«, wie Wolf Schneider & Paul-Josef Raue schreiben. Also die Bemühung, dem Gegenstand der Berichterstattung mittels akribischer Untersuchung auf den Grund zu gehen – vorurteilsfrei, mit kühlem Kopf, ohne sich mit einer Sache gemein zu machen, »auch nicht mit einer guten« (Hajo Friedrichs).

Und schließlich in einer seriösen Weise davon zu berichten, so dass die Leserinnen und Leser in die Lage versetzt werden, das jeweilige Thema in seiner ganzen Komplexität zu durchdringen und sich anschließend eine eigene Meinung zu bilden.

Um die Bedeutung der Recherche hervorzuheben und möglichst viele JournalistInnen in ihrer Überzeugung von deren Unverzichtbarkeit zu bestärken, schreibt der Verein »Fleiß und Mut« seit 2016 alljährlich bis zu fünf hochdotierte Weiterbildungs- und Praxis-Stipendien aus.

Das Symposion »Heiße Zeiten – Recherchen mit kühlem Kopf« knüpft daran an. Und das mit folgenden Zielen. Den Besuchern soll Folgendes geboten werden:

  • Unmittelbar anwendbare handwerkliche Kenntnisse, die die TeilnehmerInnen in die Lage versetzen, ihre Recherchetechniken zu verfeinern und zu perfektionieren
  • Konkrete Lösungsansätze, wie RechercheurInnen mit all jenen neuen Herausforderungen umgehen können, die in der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage auftauchen (Stichworte: zunehmende Komplexität, Vorwurf der »Lügenpresse«, Spaltung der Gesellschaft)
  • Raum und Zeit, sich mit erfahrenen JournalistInnen und ExpertInnen auszutauschen, Rechercheerfahrungen zu teilen und sich zu vernetzen
  • Valide Erfahrungsberichte von »Machern« journalistischer Startups
  • Antworten auf die Frage, wie größere und große Recherchen auf neue Weise finanziert werden können

Das Symposion wendet sich an folgende JournalistInnen:

  • die an dem von »Fleiß und Mut« initiierten und durch die Stiftung Mercator geförderten Recherche-Stipendienprogramm »Kartographen« teilnehmen
  • mit mehrjähriger Erfahrung, die ihre Kenntnisse in Sachen Recherchen erweitern wollen
  • die bereits einige Zeit ein Medien-Startup betreiben und Erkenntnisse über Refinanzierungsmodelle von Qualitäts-Journalismus gewonnen und mit anderen teilen wollen
  • die kurz davor stehen, ein Medien-Startup zu gründen

Das konkrete Symposion-Programm

Können Sie hier einsehen

Fleiss und Mut