Förderprogramme für Couragierte und Engagierte

Gemeinsam mit starken Partnern fördern wir in verschiedenen Programmen die Weiterbildung in Sachen hochqualitativer Recherchen, innovativer Erzählformate und journalistischer Transparenz.

Aktuelles Programm

»Kartographen – Mercator Stipendien-Programm für JournalistInnen«

Sie sind ein Team erfahrener JournalistInnen, wollen im Rahmen eines praktisch orientierten Weiterbildungs-Programms ein großes Recherche-Projekt realisieren, neue Erzählformen entwickeln und über die Entstehung Ihres Projektes erzählen? Unser Programm »Kartographen – Mercator Stipendien-Programm für JournalistInnen« ist eine Initiative des Vereins »Fleiß und Mut e.V.«, die durch die Stiftung Mercator gefördert wird. Ein hochkarätiger Beirat vergibt jedes Jahr mehrere Stipendien von bis zu 28.000 Euro pro Team. Bis 3. Mai 2017 haben Sie die Chance, sich zu bewerben.

Unser Partner

Das aktuelle Stipendien-Programm für JournalistInnen ist eine Initiative des Vereins »Fleiß und Mut e.V.«, die durch die Stiftung Mercator gefördert wird.

Stipendien 2016


In unserem ersten Jahr haben wir fünf Stipendien vergeben. Das Generalthema lautete »Flucht und Integration«. Vergeben wurden die Stipendien am 8. Juni 2016 in Berlin und zwar vom Beirat des Vereins (siehe untene). »Kartographen – Mercator Stipendien-Programm für JournalistInnen« ist eine Initiative des Vereins »Fleiß und Mut e.V.«, die durch die Stiftung Mercator gefördert wird

»Aufwachsen als Flüchtlingskind – Chancen oder Last?«

Anna Sprockhoff /
Katja Grundmann


Viele Kinder von Flüchtlingen bzw. Migranten übernehmen in ihren Familien besondere Verantwortung für das Schicksal der Erwachsenen und/oder Eltern: Weil sie als Erste Deutsch sprechen. Weil sie in Schule und Kindergarten die neue Welt als Erste begreifen. Oder weil es die Situation der Familie von ihnen erfordert. Das Recherche-Team ging der Frage nach, was das für diese Mädchen und Jungen bedeutet und welche wichtige Rolle sie in der Integration ihrer Familien spielen

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»Europas
Grenzen in
Afrika«

Christian Jakob / Simone Schlindwein / Daniél Kretschmar


Die Recherche nahm sich vor herauszufinden, wie Europa Einfluss auf Flucht- und Migrationsbewegungen außerhalb seiner Grenzen nimmt. Und zwar durch direkte Verhinderung von Migrationsbewegungen in Richtung Europa. Konkret wollte das JournalistInnen-Team recherchieren, an welche Staaten wie viel Geld aus Europa genau fließt, um Flucht und Arbeitsmigration in Richtung Europa zu verhindern (rückblickend seit 2010, Planungen bis 2020)

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»Medizinische Integration –
Die vernachlässigten
Patienten«

Kai Kupferschmidt / Kerstin Hoppenhaus / Christian Remiger


Migranten leiden nicht nur an Krankheiten, die in den Aufnahmeländern oft bereits überwunden sind, sondern sie schneiden noch Jahrzehnte, nachdem sie sich in Europa niedergelassen haben, gesundheitlich schlechter ab als andere Europäer. Sie haben ein höheres Risiko an bestimmten Krankheiten zu leiden und wenn sie es tun, gehen sie später zum Arzt und haben eine schlechtere Prognose. Das Recherche-Projekt ging den Gründen für diese Tatsache nach

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»Klimaflüchtlinge -
Über die Flucht
von morgen«

Sascha Montag /
Martin Theis


Während sich die Öffentlichkeit vorwiegend mit der aktuellen Entwicklung rund um die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und aus Afrika beschäftigt, bleibt es um andere Menschen bis heute still: die »Klimaflüchtlinge«. Also all jene Menschen, die mittelfristig ihre Heimat werden verlassen müssen, weil der Klimawandel diese unbewohnbar machen wird bzw. schon heute macht. Auch hier in Europa könnten wir diese Entwicklung zu spüren bekommen. Im Rahmen seiner Recherche machte sich das Recherche-Team auf die Suche danach, wer wohl die ersten Klimaflüchtlinge sein könnten und wohin es sie wohl verschlagen könnte

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»Warum bricht ein Krieg aus, den niemand will? Eine Rekonstruktion«

Danijel Višević / Marcus Pfeil /
Sabina Šabić


Im Sommer 1991 feierten tausende junge Jugoslawen in der ZETRA-Halle in Sarajevo ein Konzert. 30.000 Menschen tanzten in der Halle, 50.000 davor. Das Konzert wurde jugoslawienweit im Fernsehen übertragen, Musiker, Redner, Besucher - alle waren überzeugt: Dieser Abend bringt den Frieden zurück. Wenige Monate später kämpften Serben, Kroaten und Bosnier gegeneinander und mehr als hunderttausend Menschen verloren ihr Leben. Wie konnte das geschehen? Das Recherche-Team versuchte, dieser Frage auf den Grund zu gehen und Bosnier, Serben und Kroaten wieder ins Gespräch miteinander zu bringen

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Unser Beirat

Unser unabhängiger Beirat stellt sicher, dass im Rahmen von »Kartographen – Mercator Stipendien-Programm für JournalistInnen« nur die besten und relevantesten Projekte gefördert werden. Ihm gehören folgende Persönlichkeiten an:

Oezlem Gezer

Özlem Gezer

stv. Leitung
Ressort Gesellschaft
»Der Spiegel«

Manuel J. Hartung

Manuel J. Hartung

Ressortleiter »Zeit«-Chancen;
Herausgeber
»Zeit«-Campus;
Sprecher des Beirats

Otfried Jarren

Prof. Otfried Jarren

Professor für Publizistik-
und Kommunikations-
wissenschaft an der
Universität Zürich

Sandra Kegel

Sandra Kegel

Redakteurin im
Feuilleton der »Frankfurter
Allgemeinen Zeitung»,
Ressort Literatur und
Literarisches Leben

Moritz Mueller-Wirth

Moritz Müller-Wirth

stellvertretender
Chefredakteur
»Die Zeit«

Anke Plaettner

Anke Plättner

Korrespondentin,
Moderatorin
und Vorstands-
Sprecherin des »IJP e.V.«

Oliver Schroem

Oliver Schröm

Investigativ-
Journalist, ARD-
Politikmagazin
»Panorama«

Julia Stein

Julia Stein

stv. Leiterin im
Ressort Investigation des
NDR, Hamburg;
erste Vorsitzende von
»netzwerk recherche«

Armin Wolf

Armin Wolf

stv. Chefredakteur des
ORF-Fernsehens,
Hauptmoderator des
täglichen Nachrichten-
magazins »ZiB 2«

»Die Recherche ist die erste Pflicht des Journalismus […] Keine journalistische Aufgabe ist schwieriger, birgt so viele Fallen, ist so abhängig von Zufällen, vom Glück – und von einer detektivischen Kleinarbeit. Nur der Fleißige und Couragierte nimmt sie auf sich.«

Wolf Schneider & Paul-Josef Raue in: »Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus«, 2012, Seite 99. Der Namen unseres Vereins »Fleiß und Mut« ist eine Paraphrase dieses Zitats

Über uns

»Die Recherche ist die erste Pflicht des Journalismus«, schreiben Wolf Schneider & Paul-Josef Raue in ihrem Standardwerk über Journalismus: »Nur der Fleißige und Couragierte nimmt sie auf sich.«
Die aktuelle Krise vieler Medien ermöglicht es freilich immer weniger JournalistInnen, diese demokratiepolitisch so wichtige Aufgabe zu erfüllen. Dieser Entwicklung wollen wir mit unserem gemeinnützigen Verein »Fleiß und Mut e.V.« etwas entgegensetzen.
Und bemühen uns daher gemeinsam mit starken Partnern in verschiedenen Programmen, die journalistische Weiterbildung in Sachen hochqualitativer Recherchen, neuen Erzählformen und journalistischer Transparenz zu fördern. Um der Forderung von Schneider & Raue zu neuer Geltung zu verhelfen.

Kontakt

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Fleiß und Mut

Verein zur Förderung
journalistischer Weiterbildung
für hochqualitative Recherchen e.V.

Spielhagenstr. 10a
10585 Berlin
+49 30 88 77 4692
info@fleissundmut.org

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Fleiss und Mut